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Niedernstraße 29 - 31

Bielefeld

Gegenüber der NW Geschäftsstelle

Gloria und Gloriette sind seit dem 1.5.2000 geschlossen.

Technische Daten

Ton: Mono

Sitzplätze: 217 (Gloria) 105 (Gloriette)

Das Kino

Beide Kinos waren ausstattungsmäßig nicht mehr auf der Höhe der Zeit, man konnte sie als etwas angegammelt bezeichnen. Den passenden Film vorausgesetzt, hatten aber sogar Gloria und Gloriette einen gewissen Charme.

Dennoch hatten die beiden Kinos mit dem ursprünglichen Gloria, auf dessen verlängerten Balkon sie sich befanden, keine Ähnlichkeit mehr.

Das Doppelkino verfügte über eine raffinierte Vorrichtung. Da die Kasse im ersten Stock lagen, wiesen am Eingang blinkende grüne Lämpchen auf Einlaß hin, das war wirklich toll!

Technik

Das Bild war in beiden Sälen gut, der Ton jedoch in Mono.

Die Preise von damals

Getränke

Becks (0,33 Flasche, DM 3,50), Cola (0,33 Flasche, DM 3,00)

Futter

Popcorn, Haribo, Motta Eis, ...

Happy Hour Montags vor 17:00

5,00 DM

Di+Mi Kinotag (außer an Feiertagen)

7,50 DM

Do vor 17:00

8,50 DM

Mo+Do ab 17:00

10,00 DM

Fr-So vor 17:00

8,50 DM

Fr-So ab 17:00

12,00 DM

Kinder inkl. 11 Jahre

7,50 DM

Betreiber

Flebbe

Geschichte

Das Gloria wurde 1928 an der Stelle des ehemaligen Passage Kinos gebaut und war das erste Bielefelder Kino, welches den Lichtton wiedergeben konnte, der anstelle der Grammophon-Wiedergabe für bildsynchronen Ton sorgte.

Das im Krieg zerstörte Gebäude wurde 1948 wiederhergerichtet und steht bis 1967 unter der Leitung der Vereinigten Lichtspiele.

Anschließend führte Fritz Rothschild das Theater, bis es 1982 von den Kinobetrieben Rehs und 1987 von den Flebbe Kinobetrieben übernommen wurde.

Vom ursprünglichen Saal war nach einem Umbau lediglich der Balkon übriggeblieben, den sich die beiden Kinos Gloria und Gloriette teilten. In das Parkett zog zunächst das Radio und Fernsehgeschäft Priesent ein, anschließend wurde die Fläche von einem Bettenladen übernommen.

Zur Eröffnung des CineStar Ende März 2000 wurde das Kino geschlossen. Benetton ist dort auf der gesamten Fläche eingezogen. Beim Umbau für die Benetton-Filliale wurde die Fassade im Gegensatz zum Atrium wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt, was dem Stadtbild sogar zugute kommt.